
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat kürzlich die Ergebnisse einer beauftragten Untersuchung bekannt gegeben und damit detaillierte Einblicke in den illegalen Online-Glücksspielmarkt des Landes geliefert, während die Schätzungen für das Jahr 2024 einen Bruttospielertrag von 547 Millionen Euro ausweisen und damit einen Anstieg um 17 Prozent gegenüber den 466 Millionen Euro aus dem Vorjahr markieren. Diese Entwicklung erfolgt trotz des seit 2021 geltenden Glücksspielstaatsvertrags und zeigt, dass unregulierte Anbieter weiterhin einen erheblichen Anteil des Marktes bedienen, wobei die Kanalisierungsrate legalen Spiels bei etwa 77 Prozent liegt und somit einen beträchtlichen Teil der Aktivitäten außerhalb der behördlichen Kontrolle belässt.
Die Studie, die von der GGL in Auftrag gegeben wurde, zeichnet ein klares Bild der finanziellen Dimension des Schwarzmarkts und verbindet die gestiegenen Umsätze mit anhaltenden Herausforderungen bei der Durchsetzung regulatorischer Vorgaben, während die Zahlen für 2024 als direkte Fortsetzung der Trends aus 2023 erscheinen und einen klaren Wachstumspfad aufzeigen. Beobachter notieren, dass der Anstieg von 466 Millionen auf 547 Millionen Euro nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern im Kontext der gesamten Glücksspielwirtschaft steht, in der legale und illegale Kanäle nebeneinander existieren und die Kanalisierungsquote von rund 77 Prozent verdeutlicht, wie weit der regulierte Sektor noch von einer vollständigen Marktabdeckung entfernt ist.
Im Mai 2026 setzen sich die Bemühungen der GGL fort, die Einhaltung des Glücksspielstaatsvertrags zu überwachen, und die Erkenntnisse aus der Studie dienen als Grundlage für weitere Maßnahmen gegen unregulierte Plattformen, wobei die Behörde die Daten nutzt, um gezielte Kontrollen und Kooperationen mit anderen Institutionen zu verstärken. Die Entwicklung zeigt, dass der Schwarzmarkt trotz bestehender Regelungen nicht verschwunden ist, sondern sich anpasst und weiter wächst, während die Kanalisierungsrate von 77 Prozent als Indikator dafür gilt, dass ein signifikanter Teil der Spieler weiterhin auf nicht lizenzierte Angebote zurückgreift.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat in ihrem Bericht mehrere Faktoren identifiziert, die zum Anstieg beitragen, und verbindet diese mit technologischen Entwicklungen sowie der Verfügbarkeit von Online-Plattformen, die ohne deutsche Lizenz operieren und damit außerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben.

Experten haben beobachtet, dass die Präsenz unregulierter Operatoren trotz des 2021 in Kraft getretenen Staatsvertrags anhaltende Probleme verursacht, und die Studie liefert konkrete Belege dafür, wie diese Anbieter einen wachsenden Anteil des Marktes erobern, während die legalen Angebote nur 77 Prozent der Gesamtaktivität abdecken. Die Zahlen verdeutlichen, dass der Schwarzmarkt nicht nur finanziell expandiert, sondern auch strukturell gefestigt ist, und Behörden sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, Durchsetzungsmechanismen zu verbessern, ohne dabei die Verbraucherinteressen aus den Augen zu verlieren.
Die Erhebung basiert auf empirischen Methoden, die von der GGL gemeinsam mit externen Partnern entwickelt wurden, und liefert eine fundierte Schätzung der Bruttospielerträge, wobei die 17-prozentige Steigerung auf veränderte Nutzerverhalten und eine zunehmende Digitalisierung zurückgeführt wird, die illegale Plattformen begünstigt. Daten zeigen, dass der Marktanteil außerhalb der Regulierung im Jahr 2024 weiter zugenommen hat und damit die Notwendigkeit unterstreicht, bestehende Kontrollinstrumente zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen.
Die Erkenntnisse der Studie fließen direkt in die Arbeit der Regulierungsbehörden ein und unterstützen die Bewertung, wie effektiv der Glücksspielstaatsvertrag bisher greift, während die Kanalisierungsrate von 77 Prozent als Maßstab dient, um Fortschritte oder Rückschritte in der Marktentwicklung zu messen. Beobachter betonen, dass solche Berichte regelmäßig aktualisiert werden müssen, um auf Veränderungen reagieren zu können, und die GGL nutzt die gewonnenen Daten für gezielte Informationskampagnen sowie für die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
Zusammengefasst dokumentiert die Untersuchung einen klaren Aufwärtstrend im illegalen Segment und liefert damit wertvolle Anhaltspunkte für künftige Regulierungsstrategien, während der Anstieg auf 547 Millionen Euro und die unverändert hohe Bedeutung des Schwarzmarkts die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen auf sich ziehen. Die GGL hat angekündigt, die Ergebnisse in laufende Prozesse einzubeziehen und weitere Studien in Auftrag zu geben, um die Entwicklung kontinuierlich zu verfolgen.